Neu: Christliche Archäologie in Barcelona

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altUnbeirrt vom schweren Konflikt zwischen Spaniens Zentralregierung und Katalanien erlebt die katholische Wissenschaft in Barcelona dank des dortigen Kardinals Lluís Martínez Sistach, der dafür viel Geld in die Hand nimmt, einen großen Aufschwung. Zu den bestehenden Fakultäten der Philosophie und Theologie trat nämlich 2014 die Antoni Gaudí Fakultät für Geschichte, Archäologie und Christliche Kunst hinzu. Damit wird dem überragenden christlichen Kunsterbe Spaniens Rechnung getragen, aber auch den großen Fortschritten, die dort gerade auch die Christliche Archäologie nimmt.

Auch in der Vergangenheit gab es große Namen unter den spanischen Forschern in Barcelona wie Camprubí Alemany, Fita y Colomer, Puig i Cadafalch und Vives i Gatell (siehe Personenlexikon zur Christlichen Archäologie). Es bestehen bereits freundschaftlilche Kontakte zum Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie, und die Studenten aus Barcelona haben auch schon Rom besucht. Die neue Fakultät gibt eine neue Reihe Studia Archaeologiae Christianae heraus, deren ersten beiden Bände erschienen sind (über insulares Mönchtum und Taufe).