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Datenbank Papst- und Kardinalsgräber REQUIEM

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22. 10. 2016

Seit über 10 Jahren besteht die frei zugängliche Datenbank REQUIEM an der Humboldt-Universität Berlin bzw. der Universität Wuppertal, die von Dr. Arne Karsten, Professor der Frühen Neuzeit an der Universität Wuppertal, und Prof. Dr. Horst Bredekamp verantwortet wird. Sie enthält alle Informationen, Literatur und Bilder über die Grabdenkmäler der Kardinäle und Päpste vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Das ist eine wahre Fundgrube der Kulturgeschichte, die gerade auch für interessierte Rombesucher beste Hilfe leistet. Aus dem REQUIEM-Projekt gehen hoch interessante Workshops (vor allem in Berlin), Tagungen und Publikationen hervor. Besonders empfohlen seien von Arne Karsten die allerdings vergriffenen Bände "Künstler und Kardinäle" und "Jagd nach dem roten Hut".

   

25.-26. Nov. in Köln: Symposion über Mittelalterhandschriften

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19. 10. 2016

Die Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek in Köln führt ihre nunmehr 7. Tagung über mittelalterliche Handschriften durch. Es referieren unter anderen Peter Orth, Henry Mayr-Harting, Martin Hellmann, Stephan Dusil, Susanne Wittekind, Daniel Ziemann, Reimund Haas, Klaus Gereon Beuckers, Monika Müller und Anette Löffler. Nähere Infos finden Sie hier. Die Tagungsakten werden in den Libelli Rhenani publiziert, von denen sich eine Reihe von Bänden auch in der Vatikanbibliothek befindet.

   

Donnerstag, 27. Okt., in Venedig: Vatikan und Kommunismus

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18. 10. 2016

In Zusammenarbeit verschiedener Institutionen organisiert u.a. Frau Prof. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Mitglied des RIGG und Direktorin des Slowakischen Historischen Instituts in Rom, an der am Canale Grande gegenüber S. Giorgio Maggiore gelegenen Fakultät für Kirchenrecht Hl. Pius X. eine hoch interessante Tagung zur päpstlichen Diplomatie nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei geht es um die Haltung des Hl. Stuhls gegenüber der im Ostblock unterdrückten und zum Schweigen verurteilten Kirche in Ungarn, Polen, Jugoslawien und der Tschecheslowakei. Das Thema lautet: "Chiesa del silenzio e diplomazia pontificia 1945-1965". Für Mitglieder der Görres-Gesellschaft kann noch kurzfristig eine Unterkunft organisiert werden. Hier das Programm.

Prof. Hrabovec hat in der "Römischen Quartalschrift" 2011 einen Aufsatz über "Die russische Emigration in der Tschechoslowakei zwischen den beiden Weltkriegen" und 2013 den Aufsatz "Der Heilige Stuhl und die russlanddeutschen katholischen Priester zwischen Revolution und Repression" publiziert.

   

Kommission für Zeitgeschichte: Neuer Geschäftsführer

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13. 10. 2016

Nachfolger von Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel als Geschäftsführer der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn ist seit dem 1. September überraschend der Mediävist und Neuzeithistoriker PD Dr. Frank Kleinehagenbrock aus Würzburg. Er ist Mitglied der Görres-Gesellschaft und Funktionsträger der CDU im Stadtverband Wertheim. Die Kommission für Zeitgeschichte ist eine von den Bischöfen finanzierte Forschungsstelle zum deutschen Katholizismus im 19.-21. Jahrhundert. Angesichts der spürbaren Mittelkürzungen ist zu wünschen, dass der neue Geschäftsführer den bisherigen Aktionsradius dieser wichtigen Einrichtung, die ein bewährter Gesprächspartner auch des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft war, aufrecht erhalten kann und sich rasch in sein neues Arbeits- und Forschungsgebiet einarbeitet.

   

27.-29. Okt. in Wien: Tagung über Dominikanerorden

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09. 10. 2016

Zum 800. Gründungsjahr des Dominikanerordens findet am Dominikanerkonvent Wien (Postgasse 4) eine Tagung über "Bibelstudium und Predigt bei den Dominikanern" vom Mittelalter bis heute statt. Beteiligt sind das Historische Institut des Dominikanerordens in Rom (P. Dóci) und die Universität Wien. Referenten sind u.a. Villian Stefan Dóci OP, Karl-Bernward Springer, Martina Roesner, Thomas Prügl, Till Hötzel, Ulrich Horst OP, Elias Füllenbach OP.

Das volle Programm finden Sie hier.

   

Was wird jetzt aus Ephesus?

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02. 10. 2016

Die Entscheidung der Türkei, wegen der österreichischen Flüchtlingspolitik die Österreichische Akademie der Wissenschaften aus dem Land zu verweisen, ist zu bedauern. Das jahrzehntelange archäologische Engagement Österreichs in der Weltkulturerbestätte Ephesos war beispiellos und vorbildhaft und hat der Türkei Scharen von Touristen und Ansehen gebracht. Jeder, der einmal in der Türkei war, hat die gewaltigen Ruinen von Ephesus besucht. Der derzeitige zweite Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom, Norbert Zimmermann, hat zum Beispiel zusammen mit Sabine Ladstätter ein beeindruckendes Buch über die Wandmalerei in Ephesos herausgebracht, das einen Eindruck von der immensen Leistung der österreichischen Archäologen gibt. Zimmermann hat jüngst auf der "Rom bei Nacht"-Tagung des RIGG über die frühchristlichen Verehrungsstätten der Siebenschläfer und des Apostels Johannes in Ephesos gesprochen. Die Grabungsleiterin Ladstätter äußert die Hoffnung, dass sich die Aufregungen bald wieder legen und die archäologische Arbeit weitergehen kann.

   

Samstag, 22. Oktober: Geschichtsverein in Kloster Großcomburg

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28. 09. 2016

Was verbindet den letzten Tagungsort der Generalversammlung der Görres-Gesellschaft, Hildesheim, mit Comburg? Der große Radleuchter! Neben jenen beiden mittelalterlichen Exemplaren im Dom von Hildesheim und dem Barbarossaleuchter in Aachen gibt es nur noch den Leuchter in Comburg. Dort im annähernd tausendjährigen Großkloster Comburg bei Schwäbisch Hall veranstaltet der Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr. Claus Arnold einen hoch interessanten Studientag. Ein guter Grund, um Mitglied im Geschichtsverein zu werden!

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Görres-Gesellschaft verändert sich

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23. 09. 2016

Hildesheimer Generalversammlung zu Ende

Besichtigung des Rosenstocks hinter dem Dom Besichtigung des Rosenstocks hinter dem Dom Die Generalversammlung vom 17. bis zum 20. September war mit ca. 330 angemeldeten Teilnehmern gut besucht. Es waren damit deutlich über 10% der Mitglieder angemeldet. Wie immer hängt der Erfolg eines solchen Großtreffens von der umsichtigen Steuerung durch den Vorstand und vom inneren Zusammenhalt der einzelnen Sektionen ab. Jeder Teilnehmer wird entsprechend seinen Vorlieben unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. Das Programm insgesamt mit Vorträgen, Besichtigungen und Respräsentationsveranstaltungen war reichhaltig, sehr gut vorbereitet und sehr ansprechend. Der weit vor den Toren Hildesheims gelegene Uni-Campus, auf dessen zerstreute Gebäude sich die Sektionen verteilten, bot allerdings manchen unvorhergesehenen Anlass zu Wanderungen. Dennoch waren die Ortsverhältnisse ausgezeichnet. Besonders lobend muss ich das Uni-Café hervorheben. Ein Höhepunkt war (für mich) ein Programmpunkt, der gar keiner war, nämlich das inzwischen traditionelle inoffizielle Römertreffen im Anschluss an den ebenso traditionellen Bürgermeisterempfang am ebenso traditionellen Montagabend.

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Nikodemus Schnabel auf dem Weg nach oben

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03. 09. 2016

Dr. Nikodemus Schnabel (* 1978), seit 2011 Direktor des Jerusalemer Instituts der Görres-Gesellschaft, ist am 26. August zum Prior-Administrator der Dormitio-Abtei auf dem Sion ernannt worden, nachdem Abt Gregory Collins in sein irisches Heimatkloster Glenstal zurückgekehrt ist. Ob Schnabel in 18 Monaten zum Abt gewählt wird, wird sich zeigen, ist aber nach benediktinischer Tradition durchaus eher nicht vorgesehen. Es ist in jedem Fall zu hoffen, dass der weitere Aufbau des Görres-Instituts von der weiteren Entwicklung profitiert. P. Schnabel hat sich durch sein Buch Zuhause im NIemandsland. Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina bekannt gemacht. Die Dormitio-Abtei gehört derzeit nicht zu den kriselnden Klöstern, sondern erfreut sich regen Zuspruchs.

   

Zum Tod von Victor H. Elbern

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03. 09. 2016

altDer Kunsthistoriker Prof. Dr. Victor H. Elbern war engstens der Görres-Gesellschaft und dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft verbunden. Am 10. Juni verstarb er in Berlin hochbetagt einen Tag nach seinem 98. Geburtstag. 1982 bis zu seinem 75. Geburtstag 1993 leitete er die Sektion für Kunstgeschichte der Görres-Gesellschaft. Am 26. November 1988 hielt er am RIGG einen Vortrag zum Thema "Vom apotropäischen Heilsbild zur sakramentalen Magie". In der Römischen Quartalschrift veröffentlichte er 1967 einen Aufsatz über frühchristliche Goldgläser. Er war es auch, der unter dem Rektorat Bernhard Hansslers (1970-1974) im Berliner Kunsthandel auf Goldgläser stieß, die aus dem Eigentum der Erzbruderschaft des Campo Santo Teutonico stammten. Das trug zum Ende des Rektorats Hanssler und zum Beginn des Rektorats Erwin Gatz bei. Im Schnell und Steiner-Verlag (Regensburg) erschienen ganze 4 Bände der gesammelten Werke Elberns unter dem schönen Titel "Fructus Operis", eine wahre Fundgrube der Gelehrsamkeit. Elbern hat sich mit dem gesamten Gebiet mittelalterlicher Kunst befasst. Er zählt zu den ganz wenigen Kunsthistorikern, die nie den liturigschen Sitz im Leben der Sakralkunst aus den Augen verloren hat. Gerade deshalb sind seine Publikationen so ergiebig und weiterführend.

   

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