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Ein Märtyrer des RIGG: Karl Heinrich Schäfer

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04. 10. 2015

Der langjährige Stipendiat Karl Heinrich Schäfer starb 1945 im KZ Sachsenhausen

Dank des bedeutenden Handbuchs von Prälat Helmut Moll Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts (6. Auflage, Schöningh-Verlag 2015) erfahren wir in einem sehr informativen Beitrag von Ursula Pruß die näheren Umstände des NS-Opfers PD Dr. Karl Heinrich Schäfer, der 1903 bis 1914 als Stipendiat der Görres-Gesellschaft am Römischen Institut arbeitete. Es ist bekannt, dass die Görres-Gesellschaft sich dem damaligen braun-roten Zeitgeist nicht unterwarf, sich nicht gleichschalten ließ und daher 1941 aufgelöst wurde. Es ist inzwischen auch bekannt, dass der damalige Präsident Hans Peters (später in der CDU tätig) aktiver Widerstandskämpfer war, der - weil unentdeckt - den Terror überlebte. Zahlreiche ehemalige Mitglieder des Campo Santo Teutonico und des dortigen Görres-Instituts waren aufgrund ihrer regimefeindlichen Haltung gefährdet und wurden diskriminiert. Darüber wurde im Verlag Herder der Band Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke (2015) veröffentlicht. Außerhalb der Thematik dieses Bandes lag das Schicksal eines Mannes, der aber unbedingt gewürdigt und geehrt werden muss, was an dieser Stelle nun geschehen soll.

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Quomodo fiunt publicationes?

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25. 09. 2015

Christliche Archäologie auf Latein - Kostprobe 2

In Paul Stygers Schweizer Nachlass findet sich ein Seminar, das er am 14. Januar 1933 gab. Thema war die Frage, wie heute Veröffentlichungen geschehen. Man erwartet eigentlich eine Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten. In Wirklichkeit räsonniert Styger über den modernen Büchermarkt. Er schildert die schlechten Bedingungen, die heutige Autoren antreffen, die letztlich dem Diktat des Marktes und der Verleger ausgesetzt sind. Letztlich geht es ihm aber dann darum, seinen Studenten in Warschau die Perspektive des Buchhandels vor Augen zu führen und den Preisdruck zu erklären, dem Verleger unterliegen. Er selbst veröffentlichte zu dieser Zeit Prachtbände über die römischen Katakomben im Verlag für Kunstwissenschaft Berlin.

Die Ausführungen sind herrlich zu lesen und können Autoren wie Verleger zum Schmunzeln bringen. Wie haben sich seither die Zeiten geändert - wie sehr sind sie sich doch gleichgeblieben! (Quelle: Nachlass Paul Styger im Staatsarchiv Schwyz):

hier zum lateinischen Text

   

Job: Lektor bei Herder

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19. 09. 2015

Deadline: keine

Der Verlag Herder schreibt die Stelle eines Lektors für Religion und Spiritualität aus.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Mittwoch, 16. September, in München: Nikodemus Schnabel

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16. 09. 2015

altPater Dr. Nikodemus Schnabel, Direktor des Jerusalemer Instituts der Görres-Gesellschaft, wird um 19.30 Uhr im Pfarrsaal der Ludwigskirche sein neuestes Buch Zuhause im Niemandsland. Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina (20 Euro) vorstellen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Von der Sklaverei der Nachwuchswissenschaftler

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13. 09. 2015

altDie Sklaverei ist nicht abgeschafft. Illegale Einwanderer auf Roms Straßen geraten in die Sklaverei krimineller Hinterfrauen. Zig...kinder werden von ihren Eltern in der Metro zur Kinderarbeit gezwungen. Auf einer etwas anderen, scheinbar harmlosen Ebene bewegt sich die Sklaverei der Nachwuchswissenschaftler, also der Leute, die man früher Hilfskräfte, Assistenten, Privatdozenten usw. nannte. Man muss keine Statistik lesen um zu begreifen, weshalb Akademiker heute keine Familie mehr gründen, Nesthocker bleiben, aus dem sozialen Umfeld aussteigen usw. Ob in Italien oder Deutschland: Jungakademiker müssen sich ihr Geld regelrecht zusammenbetteln, mit Viertelverträgen, Halbverträgen, Dreiviertelverträgen, Monatsverträgen, Halbjahresverträgen, Jahresverträgen usw. Planungssicherheit und Selbstwertgefühl bleiben dabei auf der Strecke. Das ist moderne Sklaverei, die von der "Academia", der Zeitschrift des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen, im neuesten Heft (4/2015) beim Namen genannt wird. Lesenswert! Hier finden Sie den Text.

   

Mittwoch, 7. Oktober in Königswinter: Vortrag von Rudolf Schieffer

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12. 09. 2015

alt alt Die romantisch am Rhein gelegende Stadt Königswinter schaut auf eine 1000-jährige Geschichte zurück. Prof. Dr. Rudolf Schieffer, Generalsekretär der Görres-Gesellschaft, hält einen Vortrag zum Thema "1000 Jahre Königswinter?". Der Vortrag findet im Rahmen der Herbstversammlung des Historischen Vereins für den Niederrhein in Königswinter statt. Jeder Interessierte ist zur Teilnahme eingeladen (Anmeldung bis 29. September). Das gesamte, sehr ansprechende Programm mit Vorträgen und Führungen finden Sie hier.

   

Die Benedikt-Bibliothek kommt

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Der Besuch Benedikts XVI. am Campo Santo am 30. August fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil er dem Schülerkreis galt. Entgegen der massenmedialen Hyperpräsenz Papst Franziskus' gilt bei solchen Anlässen, dass keine offiziellen Fotos gemacht werden und private Fotos nur restriktiv verwendet werden dürfen, z.B. sollen sie nicht in die sozialen Netzwerke gesetzt werden. An diese Regel halten auch wir uns. Selbstverständlich gelangen allerdings Nachrichten auch ins Internet, das ist heute praktisch unvermeidbar. Bei dem Treffen mit Benedikt, der geistig unglaublich präsent und mit einem untrüglichen Gedächtnis begnadet war und ist, stand die baldige Eröffnung der Benedikt-Bibliothek am Campo Santo am 18. November immer auch im Hintergrund. Die Vorbereitungen hierzu laufen auf vollen Touren, denn eines ist sicher: Diese Initiative wird von herausragender Bedeutung für das künftige wissenschaftliche Profil des Campo Santo Teutonico werden. Das Priesterkolleg und das Görres-Institut, dessen Forschungsschwerpunkt schon immer auch die Papstgeschichte war, nehmen daran zusammen mit der Erzbruderschaft - viribus unitis - aktiv teil.

Presseecho:

Vatican Insider (italienisch)

Fondazione Vaticana (deutsch)

Papst Benedikt XVI.-Stiftung/Schülerkreis (deutsch)

   

Die geistliche Vaterschaft des Bischofs in der frühen Kirche

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06. 09. 2015

altDie Referate der 27. Int. Theologischen Sommerakademie in Aigen zum Thema "Gott - Vater" (31. Aug.-2. Sept.) können auf Radio Maria online gehört werden. Darunter findet sich auch der Vortrag von Stefan Heid zum Thema Die geistliche Vaterschaft des Bischofs in der frühen Kirche.

   

Nachruf auf Hermann-Josef Vogt

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05. 09. 2015

Von Johannes Grohe

Am Gedenktag des Hl. Augustinus, dem 28. August, ist der international bekannte und angesehene Althistoriker und Patrologe Hermann-Josef Vogt in St. Wendel im Saarland im Alter von 83 Jahren verstorben.

Der am 1. Juli 1932 geborene Vogt wurde nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Trier und Rom (an der Gregoriana) als Alumne des Collegium Germanicum et Hungaricum am 10. Oktober 1958 in der Kirche Sant’Ignazio in Rom für das Bistum Trier zum Priester geweiht und zwar durch Erzbischof Luigi Traglia, dem damaligen Vizeregenten und späteren Kardinal-Vikar für Rom.

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Dienstag, 29. September in Bonn: Vortrag im Böhler-Klub

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28. 08. 2015

Um 18 Uhr spricht Stefan Heid zum Thema: "Von der Wichtigkeit des Geldes oder Wie sich das Christentum in Rom ausbreitete". Der Wilhelm Böhler-Klub hat seinen Sitz seit kurzer Zeit im Albertinum in Bonn, dort, wo einst der junge Professor Joseph Ratzinger gewohnt hat und wo ihn, wie alle, der herrliche Rheinblick fasziniert hat. Darüber hat Manuel Schlögl ein lesenswertes Buch geschrieben: Am Anfang eines großen Weges. Joseph Ratzinger in Bonn und Köln (Schnell und Steiner, Regensburg).

   

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